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Drei Jahrzehnte Dienst für die Kinder- und Jugendprävention
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Verabschiedung Michael Niedermayr 0 . |
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„Eine Institution des Landratsamtes“ - Mit Michael Niedermayr verlässt ein verdienter Mitarbeiter das Landratsamt / Drei Jahrzehnte Dienst für die Kinder- und Jugendprävention Kreis Bergstraße (kb.) - Ein Abschied mit Wehmut war es ohne Frage und ein Ereignis das es in dieser Form wohl noch nie im Landratsamt gegeben hat auch. Als der langjährige Diplom-Sozialarbeiter Michael Niedermayr nach dreißig Jahren Tätigkeit im Jugendamt des Kreises Bergstraße in den Ruhestand verabschiedet wurde, strömten viele Kollegen und Weggefährten in das Behördenhaus, um ihrem lieben „Michael“ adieu zu sagen. Eine rührende Verabschiedungsfeier, mit vielen schönen Wortvorträgen und musikalischer Begleitung durch Niedermayrs Tochter Cecile und deren Freundin konnten die Gäste erleben.
„Drei Jahrzehnte standen Sie in der Verantwortung und haben ihre Aufgaben im Bereich der Kinderprävention bis zur letzten Stunde mit Liebe und Hingabe erfüllt. Sie verstehen es in lebendigen Beziehungen zu leben und haben ein Fundament an Erfahrung im beruflichen Leben gesammelt“, fand der Bergsträßer Landrat und Dienststellenleiter in Personalunion Landrat Matthias Wilkes lobende Worte.
Dass Michael Niedermayr einmal dreißig Jahre als Sozialarbeiter verbringen würde, zeichnete sich zu Beginn seines beruflichen Lebens noch lange nicht ab.
Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann mit anschließender Beschäftigung, zwei Jahren als Zeitsoldat, einem Jurastudium entschied er sich erst im zweiten Bildungsweg für ein Studium an der Fachhochschule der Stiftung Rehabilitation in Heidelberg und beendete dieses mit dem Abschluss zum Diplom-Sozialarbeiter. Im Januar 1981 trat er dann seinen Dienst beim Jugendamt des Kreises Bergstraße an.
Michael Niedermayr war von Anfang an seiner Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendprävention tätig. Eine Stelle die damals eigens neu geschaffen wurde und im Laufe der Jahre eine unglaubliche Bedeutung einnahm. Michael Niedermayr ist eine Institution für das Thema Prävention und den Kreis Bergstraße.
Tolle Arbeit, Offenheit, hohe Freundlichkeit und unglaubliches Engagement zeichneten ihn aus. Noch am Vorabend seines Ausscheidens nahm er an einem Elternabend teil, Zeichen genug, um aufzuzeigen, wie wichtig und nahe im seine Arbeit bis zum Schluss stand.
Großes Lob, viele individuelle Geschenke und Erinnerungsstücke gab es auch von den Kollegen und Kolleginnen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ellen Bartelheimer, Personalratsvorsitzende, bedankte sich für die Zeit als Mitstreiter im Personalrat, in dem er den Arbeitskreis für Suchtfragen als kompetente Ansprechperson begleitete.
Renate Dörr, Leiterin des Fachbereiches Bildung, Betreuung und Erziehung, die im Auftrag der Kollegen eine Power-Point Präsentation über Herrn Niedermayr vorführte, wird neben der großen fachlichen Kompetenz auch die besondere Fröhlichkeit ihres Kollegen vermissen. Bürgermeister Matthias Baaß aus Viernheim bedankte sich stellvertretend für die Städte und Gemeinden des Kreises für die besonders gute und wirkungsvolle Zusammenarbeit. Als Geschenk gab es einen Korb mit Produkten, dessen Etikett Viernheim schmückte und hinter mancher Verpackung auch ein bisschen Viernheim drinnen stecke.
Die Schlussworte blieben dem scheidenden Mitarbeiter vorbehalten. Mit Blick in die Runde stellte er zunächst einen unglaublichen „Markt der Möglichkeiten“ fest, wenn er das komplette Fachpersonal vor sich sitzen sehe. Er bedankte sich für viele schöne und spannende Jahre mit vielen interessanten Begegnungen und einem netten Mitarbeiter. Erst kürzlich habe er als bekennender Fußball-Fan einen Spruch gehört mit dem er auch die anwesenden Gäste zum Lachen brachte. „Die Eintracht Frankfurt ist abgestiegen, jetzt geht der Niedermayr auch noch“.
Trotz aller lustigen und schönen Zeiten und der Ausübung seiner Arbeit als Herzensangelegenheit vergaß er nicht auf die Ernsthaftigkeit des Themas Sucht und ihre Folgen hinzuweisen. „Bitte bedenken Sie auch, dass es Prävention nicht zum Nulltarif gibt“, gab er als Appell allen Anwesenden mit auf den Weg.
Bildunterschrift:
Eine Institution verlässt die Kreisverwaltung.
Hintere Reihe: (v.l.n.r.) Sozialarbeiter Michael Niedermayr (l.), Landrat Matthias Wilkes
Vordere Reihe: (v.l.n.r.) Niedermayrs Tochter Cecile, Renate Dörr, Fachbereichsleiterin Bildung, Betreuung und Erziehung, Erster Kreisbeigeordneter Thomas Metz
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